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Geschichte
Gegen 1700 zog Joseph Waltrin (1679-1747), Sohn eines vogesischen Orgelbauers, nach Porrentruy. Ab 1703 lebte er in Saint-Ursanne um dort die Orgel der Stiftskirche umzubauen, die Thomas Schott, ein bedeutender Schweizer Orgelbauer, von dessen Instrumenten noch Teile in Muri und Rouffach erhalten sind, im Jahr 1620 erbaut hatte. Waltrins Sohn Jean-Baptiste (1708-1753) lebte in Ensisheim, bevor er 1750 Bürger von Saint-Ursanne wurde. Er arbeitete erneut zweimal an der Orgel der Stiftskirche. Zusammen mit Philippe Hartmann führte er 1739 eine Generalüberholung durch und ersetzte eine Trompette durch eine Voix humaine. 1749-50 erweiterte er Windladen und Klaviaturen von 41 auf 45 Töne und fügte dem Hauptwerk ein Cornet bei. Höchstwahrscheinlich stellte Jean-Baptiste Waltrin bei dieser Gelegenheit den aus Montfaucon (Schweizer Jura) stammenden Louis Dubois (1726-1766) ein, der später auch sein Nachfolger wurde. Ebenso hilfreich stand ihm Jean-Jaque Besançon aus Saint-Ursanne zur Seite. Dieser arbeitete sowohl für Waltrin als auch für Dubois, bevor er sich Ursprünglich war vorgesehen, einen Teil des Pfeifenwerks von Schott wiederzuverwenden, doch schliesslich fanden nur noch der Bass von Nazard, Doublette und Tierce aus dem Hauptwerk von 1703 und das Cornet von 1749 einen Platz im neuen Instrument mit 26 Registern auf zwei Manualen und Pedal. |
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